Ilona Metscher


"A=Z"


13.8. bis 22.8.2021


Vernissage12.08. um 19:00



Bilder
Am Anfang steht gemalte subjektive Realität. Schritt für Schritt tritt diese durch Übermalungen in den Hintergrund. Die Erstrealität ist immer geprägt durch Wünsche, Träume, Sehnsüchte. Es sind Orte, Situationen, Personen. Sie löst sich auf. Formt sich neu. Zusätzlich zur Übermalung kommen neue Aspekte der nun entstandenen Wirklichkeit. Die Übermalungen spalten die Wirklichkeiten in einzelne Aspekte auf. Die Formen erinnern an Zellen, Kreise, Waben. Jede Zelle enthält die gesamte Information  der Ausgangswirklichkeit, sowie aller Wirklichkeiten, die folgten. Die Orte haben sich verändert. Die Situation ist längst vergangen und nur noch Erinnerung, die in einzelne Momente zerfallen ist. Die Person lebt oder nicht (mehr) oder nicht mehr mit mir oder nicht mehr in mir oder ist verändert. Im dem Moment, wenn die letzte Wirklichkeit den Malprozess stoppt ist sie schon Vergangenheit und nicht mehr real. Wenn das (fertige) Bild dann vom Betrachter gesehen wird, kommt dessen Wirklichkeit für einen Moment hinzu.                                                                                                            

 

Objekte
Ein reales, meist in Serie gefertigtes oft alltägliches, profanes Objekt steht am Beginn der Metamorphose. Die erste Assoziation zum Gegenstand schafft eine neue Realität. Aus in Serie gefertigten Ausgangsobjekten entstehen wieder in Serie gefertigte Objekte, die eine andere Wirklichkeit ins Spiel bringen.


Margarete Zahn

03.09. bis 02.10.2021

Vernissage 02.09. um 19:00

Living in a box

 

In ihrem malerischen Werk setzt sich Margarete Zahn seit mehr als 20 Jahren mit der Form des Andreaskreuzes auseinander.

 

Seit einigen Jahren arbeitet die Künstlerin auf hölzernen Kästen unterschiedlicher Höhe und Größe.

 

Durch Bemalen und Zusammenfügen entstehen reliefartige Bilder mit „gebrochenen“ Andreaskreuzen. Goldene und blaue Streifen durchziehen scheinbar wahllos die Kästchen und ergeben doch wieder beim Betrachten eine Kreuzform. Bevorzugte Farben sind hier ein tiefes Dunkelblau, kombiniert mit Gold - und Hellblautönen. Auch auf goldenem Grund entstehen  blaue, hellblaue und dunkelgoldene Streifen, die sich kreuzen oder aufeinander stoßen.

 
Bei den neuen Kastenbildern reduziert sie die 
einzelnen Teile des Kunstwerks auf zwei bis vier
Holzformen. Sie sind zum größeren Objekt
geworden, das manchmal auf dem Untergrund
zu balancieren scheint.