Christine Brunella

“Ode an den Wald“

22. April - 22. Mai 2022


Vernissage  21. April um 19 Uhr

Einführende Worte von Frau Cordula Fröhlich M.A. (Kunsthistorikerin)


Christine Brunella zeichnet Natur.
Sie entführt uns dabei in Welten, die uns verborgen schienen.

In ihrer konsequenten Art mit Schwarz und Weiß zu zeichnen entwirft sie in kleinen wie mittelgroßen Formaten eigene Ansichten eines Daseins, das die Natur und deren Anmut feiert.

Mal entstehen große Landschaften/ Horizonte, mal erkennen wir zarte Momente/ Details in der Dichte eines Waldes, dann wieder scheinen wir der Versteinerung einzelner Blätter als Zeuge zuzuschauen.

Nichts scheint hier unwichtiger als der Mensch und dessen Dasein.     

Die „Ode an den Wald“ ist der Versuch, sich bei der Natur zu bedanken und gleichzeitig ein Aufruf an uns, uns unserer Herkunft wieder bewusst zu werden.

Ihr selbst ist die Natur zu einem heilenden Ort geworden, an dem man abseits vom aktuellen Alltag zur Besinnung kommen kann.

Ergänzend zeigt die befreundete Bildhauerin Hannah Schmider eine ihrer Holzskulpturen. Schmiders Skulpturen sind höchst individuelle Charaktere, die mutig ihre innersten Befindlichkeiten dem Betrachter „wie einem guten Freund“ anvertrauen. Sie wirken zugleich zerbrechlich und stark.

Beide Künstlerinnen verbindet die Suche nach Erkenntnis und Besinnung. Brunella im natürlichen Außen - Schmider im natürlichen Innenraum.